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Stadt Frechen

Frechener Kulturwoche 2020

Die fünfte Frechener Kulturwoche startet am Samstag, 19. September.

Bis einschließlich 27. September erwartet alle Interessierten ein abwechslungsreiches Programm mit einer Vielzahl an Veranstaltungen und Beteiligten.

Die Kulturabteilung der Stadt Frechen hat in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit Frechener Vereinen und Kulturschaffenden ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm unter dem Motto „Wir integrieren Kulturen!“ zusammengestellt. Bürgermeisterin Susanne Stupp fasst es in ihrem Grußwort zur Kulturwoche mit folgenden Worten kurz zusammen: „Kultur soll neugierig machen und begeistern, Horizonte eröffnen und Glücksmomente bescheren. Kultur in jeder Form stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.“

Während der Kulturwoche gibt es Führungen, Brauchtum und Kunst sowie Ausstellungen und Workshops, musikalisches Rahmen-programm bei Veranstaltungen, Filme, Literatur und Vorträge für Erwachsene und Kinder. Teilnehmende sind unter der Federführung der Frechener Kulturabteilung der Frechen Film e.V., Jenny Graf-Bicher und Marie-Louise Voss sowie rund 20 Künstlerinnen und Künstler aus dem Kunstzentrum Signalwerk in Frechen, der Kunstverein zu Frechen e.V., der Linden-Theater e.V., das Parisozial Familienzentrum Kita Arte, die Stadtbücherei Frechen und die Stiftung Keramion.

Bürgermeisterin Susanne Stupp eröffnet die Kulturwoche am Samstag, 19. September, um 15 Uhr am Kunstzentrum Signalwerk an der Kölner Straße 29 bis 31 in Frechen. Dort wird das Ausstellungsprojekt „Verbindungen“ zugleich eröffnet, an dem Künstlerinnen und Künstler des Signalwerks sowie Gastkünstlerinnen und -künstler aus dem Rhein-Erft-Kreis teilnehmen. Begleitet wird die Eröffnung durch die Sambatruppe der städtischen Musikschule, die zum Auftakt spielt. Die Ausstellung kann auch am Sonntag, 20. September, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr besucht werden.

Zum Start der Kulturwoche wird am Samstag, 19. September, auch eine Filmvorführung im Kino Linden-Theater angeboten. Gezeigt wird der 102-minütige Film „Von Freunden für Freunde – 10 Jahre Trafostation-61-Festival“. Einlass ist um 16 Uhr, der Film beginnt um 16.30 Uhr. Der Eintritt kostet 7 Euro, eine Reservierung ist erforderlich unter Telefon 02234/271437 oder unter  www.linden-theater-frechen.de.

Aktuell ist die Veranstaltung bereits ausverkauft, es gibt einen zweiten Termin am 27. September (ebenfalls 16 Uhr).

Bei der Filmvorführung handelt es sich um eine Kooperation des Linden-Theater e.V. und des Filmemachers Felix Rudolph, der in den Anfangsjahren zum Organisationsteam gehörte. 

Zum Film: Das 10-jährige Jubiläum des „Trafostation 61-Festivals“ konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden. Die Dokumentation ist gewissermaßen die diesjährige Alternative zum Jubiläum, das nächstes Jahr nachgeholt werden soll. Zahlreiche Mitwirkende werden vor Ort sein. Der ehemalige Mitveranstalter Felix Rudolph erzählt als Produzent, Regisseur und Kameramann die Geschichte des „Trafos“, versucht zu verstehen, was das Festival auszeichnet, und prognostiziert, was aus dem Underground-Event wird, wenn es plötzlich etabliert ist und produktiver Nervenkitzel der Routine weicht.

Am Sonntag, 20. September, wird um 18.30 Uhr die Ausstellung „Kunst weltweit: 50 Jahre Internationale Grafik-Triennale Frechen“ eröffnet. Zur Jubiläumsfeier wir es ein kleines Jazzkonzert des Trios „Piets Pocket“ geben. Die Ausstellung, die bis Sonntag, 27. September im Stadtsaal Frechen zu den Öffnungszeiten von Montag bis Samstag von 15 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen ist, vermittelt einen Eindruck über die 50-jährige Geschichte der Grafik-Triennale. Hierzu werden Spitzengrafiken aus vielen Ländern von erstrangigen Künstlern aus diesen 50 Jahren gezeigt. Die Blätter aus dem Bestand des Kunstvereins werden mit erläuternden Texten ausgestellt und zeigen somit die Entwicklung der Druckgrafik in 50 Jahren, jeweils eingebettet in ihren gesellschaftlichen und politischen Hintergrund. 

Die Grafiken werden zu günstigen Ausrufungspreisen zur Versteigerung angeboten, eine besondere Chance für junge Sammler. Damit sollen die Grafiken einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden. 

Am Montag, 21. September, beteiligt sich die Stadtbücherei Frechen mit ihrem beliebten Bilderbuchkino an der Kulturwoche. In der Stadtbücherei am Johann-Schmitz-Platz wird aus dem Bilderbuch „Streng verboten“ vorgelesen. Es gibt mehrere Anfangszeiten zwischen 15 und 17 Uhr. Das Bilderbuchkino dauert jeweils 30 Minuten, eine Voranmeldung ist erforderlich und bei der Stadtbücherei unter Telefon 02234/501-1334 möglich.

Am Dienstag, 22. September, präsentiert sich von 15.30 bis 17.30 Uhr die Kita Arte Habbelrath an der Klosterstraße 62 mit „Arteattack – Kreativität kennt keine Grenzen“. Dabei handelt es sich um eine Ausstellung. Es werden Objekte aus dem kunstpädagogischen Projekt „Arteattack“ der Kita Arte Herbertskaul gezeigt. Es gibt parallel verschiedene Kreativangebote, bei denen Eltern, Großeltern und Kinder gemeinsam in Aktion treten.

Am Mittwoch, 23. September, gibt es um 20 Uhr (Einlass um 19.30 Uhr) den Künstlerfilm „Jenseits des Sichtbaren“. Als Beitrag zur Frechener Kulturwoche zeigt der Kunstverein zu Frechen e.V. in Kooperation mit Frechen-Film e.V. den schon für Mai vorgesehenen und wegen der Corona-Pandemie verschobenen Film über die erste abstrakte Malerin Hilma af Klint. Der neue Dokumentarfilm zeigt eine außergewöhnliche, lange vergessene Künstlerin, die auf einmal wiederentdeckt und hoch gefeiert wird. Eine Reservierung ist unter Telefon 02234/271437 erforderlich. Der Eintritt kostet 5 bzw. 4 Euro. 

Zum Inhalt: Die Kunstwelt macht eine sensationelle Entdeckung – nur 100 Jahre zu spät. 1906 malt Hilma af Klint ihr erstes abstraktes Bild, lange vor Kandinsky, Mondrian oder Malewitsch. Insgesamt erschafft sie über 1.500 abstrakte Gemälde, die der Nachwelt Jahrzehnte verborgen bleiben. Wie kann es sein, dass eine Frau Anfang des 20. Jahrhunderts die abstrakte Malerei begründet und niemand davon Notiz nimmt? Die cineastische Annäherung an eine Pionierin, deren sinnliches Werk nicht nur künstlerisch fasziniert, zeigt eine lebenslange Sinnsuche, die das Leben jenseits des Sichtbaren erfassen will. Die außergewöhnliche Gedankenwelt der Hilma af Klint reicht dabei von Biologie und Astronomie über Theosophie bis hin zur Relativitätstheorie und umspannt einen faszinierenden Kosmos aus einzigartigen Bildern und Notizen.

Am Donnerstag, 24. September, gibt es im Keramion Frechen an der Bonnstraße 12 von 19 bis 21 Uhr einen Vortrag des Archäologen Dr. Andreas Vieten. Titel: „Von Bartmannkrügen, Irdenwarenteller und Steckdosen aus Ton – Frechener Töpfereigeschichte auf einem Baugrundstück in der Rosmarstraße“. Der Archäologe Dr. Andreas Vieten betreut die jüngste Grabung. Die interessantesten Keramiken dieser Ausgrabung, eben Bartmannkrüge, Irdenwarenteller und sogar eine Steckdose, werden im Keramion in der Ausstellung „Der Bartmann lebt!“ präsentiert. Anhand der Funde wird der Grabungsleiter über die Hintergründe der Maßnahme erzählen, die Bedeutung für die Frechener Töpfergeschichte erklären. Auch Anekdotisches kommt bei seinem Vortrag nicht zu kurz. Anmeldungen werden bei der Stiftung Keramion unter Telefon 02234/697690 entgegen genommen.

Am Freitag, 25. September, findet um 19 Uhr eine Lesung im Stadtsaal Frechen statt. Dort liest Marie-Louise Voss unter der Moderation von Jenny Graf-Bicher. Für seinen autobiografischen Roman „Herkunft“ bekam der in Višegrad geborene Autor Saša Stanišic den Deutschen Buchpreis 2019. Er erzählt darin vom Leben seiner Familie im damaligen Jugoslawien und von seinen Erfahrungen als junger bosnischer Flüchtling in Deutschland. Mit Herz und Humor befragt er die Werte der alten und der neuen Heimat. Aufgrund der begrenzten Anzahl von Teilnehmenden sind vorherige Anmeldungen erforderlich. Diese werden unter der E-Mailadresse jenny.graf-bichernetcolognede entgegen genommen.

Am Samstag, 26. September und Sonntag, 27. September, gibt es im Keramion an der Bonnstraße in Frechen einen Keramik-Workschop mit der Keramikerin Jane Nüssel. Dabei geht es um Garten-, Terrassen- und Balkonaccessoires“. Im Programm heißt es hierzu: „Windlicht, Wasserspeier oder Vogeltränke“ – alle Kursteilnehmende können den eigenen tönernen Accessoiretraum unter fachlicher Anleitung aufbauen.“ Die bekannte Keramikerin Jane Nüssel bietet in diesem zweitägigen Keramik-Workshop Interessierten die Möglichkeit, auch ohne keramische Grundkenntnisse etwas Schönes für das häusliche Umfeld zu gestalten. Die Teilnahmekosten inklusive Material und Brenngebühr betragen 110 Euro. Die Kursgröße ist auf fünf Personen beschränkt, eine Anmeldung ist erforderlich. Schriftliche Anmeldungen sind an die E-Mailadresse infokeramionde zu richten.

Der Abschluss der Kulturwoche findet am Sonntag, 27. September, im Stadtsaal Frechen statt. Ab 12 Uhr werden die Grafiken zu günstigen Ausrufungspreisen zur Versteigerung angeboten. Die Auktion wird von Mitgliedern des Kunstvereins durchgeführt. Musikalisch wird diese Auktion vom Salonorchester der Musikschule Frechen mit Highlights aus aller Welt unter dem Titel „Musik von Buenos Aires bis Nowosibirsk“ begleitet. Hinweis: An diesem Tag kann eine mögliche Stichwahl zur Kommunalwahl 2020 stattfinden.

In diesem Falle ist die Ausstellung nicht geöffnet und die geplante Auktion wird dann auf Montag, 28. September, 18 Uhr, verlegt! Entsprechende Informationen können rechtzeitig auf der Homepage des Kunstvereins unter www.kunstverein-frechen.de entnommen werden.

Allgemeiner Hinweis: Es wird darauf hingewiesen, dass sich durch mögliche Entwicklungen bei der Corona-Pandemie auch kurzfristige Änderungen zu den einzelnen Veranstaltungen ergeben können. Aktuelle Informationen zur Frechener Kulturwoche gibt es dann auf der Homepage des jeweiligen Veranstalters oder auf der Homepage der Stadt Frechen  www.frechen.de

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